Ingenieurbüro-Sozietät
| Branche | Ingenieurbüro, Tragwerksplanung |
|---|---|
| Rechtsform | GbR |
| Umsatzklasse | 1–2 Mio. € |
| Leistungsumfang | Einnahmen-Überschuss-Rechnung, Gewinnverteilung, Einkommensteuer der Partner |
| Betreuung seit | 2014 |
| Status | Laufendes Mandat |
„Drei gleichberechtigte Partner heißt nicht automatisch: gleich viel Gewinn. Diese Unterscheidung sauber zu regeln, hat spätere Streitigkeiten vermieden." — Hans-Peter Reinhardt, Gründungspartner
Ausgangslage
Drei Bauingenieure gründeten 2014 eine Sozietät für Tragwerksplanung. Als freiberufliche GbR ermitteln sie ihren Gewinn per Einnahmen-Überschuss-Rechnung, doch die drei Partner bringen unterschiedlich viel Kapital, Arbeitszeit und Kundenkontakte ein — eine Situation, die eine einfache Drittelung des Gewinns von Anfang an unpassend machte.
Umsetzung
Wir haben gemeinsam mit den Partnern einen Gewinnverteilungsschlüssel erarbeitet, der feste Vorabvergütungen für eingebrachte Arbeitsleistung mit einer variablen Restverteilung nach Kapitalanteilen kombiniert — im Gesellschaftsvertrag verankert und für die Einkommensteuer jedes einzelnen Partners gesondert nachvollziehbar aufbereitet. Jeder Partner erhält eine eigene, verständliche Aufstellung, statt eine gemeinsame Zahl durch drei zu teilen.
Ergebnis
Die Verteilung läuft seit 2015 unverändert und wurde bislang bei keiner steuerlichen Prüfung beanstandet. Alle drei Partner können anhand ihrer eigenen Aufstellung nachvollziehen, wie sich ihr Anteil zusammensetzt, ohne dass einer der drei die Berechnung der anderen infrage stellen müsste.