Maschinenbau-Zulieferer
| Branche | Automobil- und Maschinenbau-Zulieferer |
|---|---|
| Rechtsform | GmbH & Co. KG |
| Umsatzklasse | 15–25 Mio. € |
| Leistungsumfang | Jahresabschluss HGB, Konzern-Reporting-Zuarbeit, laufende Finanzbuchhaltung |
| Betreuung seit | 2011 |
| Status | Laufendes Mandat |
„Ein Zulieferer lebt von seiner Lieferantenbewertung. Ein verspätetes Reporting kostet nicht nur Nerven, es kostet im Zweifel den nächsten Auftrag — das haben wir von Anfang an ernst genommen." — Hans-Peter Reinhardt, Gründungspartner
Ausgangslage
Das Unternehmen beliefert zwei Automobilzulieferer der ersten Reihe mit Präzisionsteilen und ist seit 2011 unser Mandant. Als der Betrieb von 35 auf heute rund 90 Mitarbeitende wuchs, änderten sich auch die Anforderungen der Großkunden: Beide verlangen inzwischen monatliche Reporting-Pakete in einem vorgegebenen Format, inklusive Vorjahresvergleich und Liquiditätskennzahlen. Ein verspätetes Reporting hätte im schlimmsten Fall Konsequenzen für die Lieferantenbewertung gehabt — und damit für künftige Aufträge.
Umsetzung
Wir haben die Finanzbuchhaltung vollständig auf DATEV umgestellt und einen monatlichen Abschlusskalender eingeführt, der eng an die Meldefristen der beiden Großkunden gekoppelt ist. Für das Konzern-Reporting liefern wir standardisierte Auswertungen zu, die die Controlling-Abteilung der Kunden direkt weiterverarbeiten kann, ohne eigene Nacharbeit. Der Jahresabschluss selbst wird seit 2018 durchgängig vor dem gesetzlichen Termin fertiggestellt — üblicherweise drei bis vier Wochen im Voraus, damit auch für unvorhergesehene Rückfragen Zeit bleibt.
Ergebnis
Seit der Umstellung ist kein Reporting-Termin gegenüber den beiden Großkunden gerissen worden. Der Jahresabschluss 2025 ging Ende November beim Konzern-Controlling ein, obwohl die gesetzliche Frist erst Ende Dezember lag. Für den laufenden Betrieb bedeutet das: ein Thema weniger, um das sich die Geschäftsführung selbst kümmern muss.